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US-Privatschule für Ablehnung von HIV-positivem Schüler bestraft - Schule muss wegen Diskriminierung 715.000 Dollar zahlen
<p>Staff Writer</p>
September 13, 2012

Washington, 13. September (AFP) - Weil sie einen 13-jährigen HIV-positiven Schüler nicht aufnehmen wollte, wurde eine Privatschule in den USA zur Zahlung von 715.000 Dollar (rund 555.000 Euro) verdonnert. Das Internat für benachteiligte Kinder im Alter zwischen vier und 17 Jahren habe gegen das Gesetz gegen Diskriminierung von Behinderten verstoßen, teilte das US-Justizministerium am Mittwoch mit.
   
Die aus Stiftungsgeldern finanzierte Privatschule im nordöstlichen Bundesstaat Pennsylvania hatte demnach die "Anmeldeformalitäten" gestoppt, als sie erfuhr, dass der 13-Jährige das Aids-Virus in sich trägt. Die Schule wies zu ihrer Verteidigung auf "Untersuchungen über die potenziellen Gefahren für die anderen Schüler" hin. Dem Justizministerium leuchtete das Argument jedoch nicht ein. Neben den 700.000 Dollar, die als Entschädigung an die Eltern des Jungen gehen, verhängte es ein Bußgeld in Höhe von 15.000 Dollar.



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